Heilsitzungen finden grundlegend in zwei Varianten statt, die beide entweder bei mir zu Hause, wo ich arbeite, oder im Haus des Patienten stattfinden.

Die „einfache Variante“ setze ich an, wenn ein klar umgrenztes physisches Problem vorliegt, wie Kopfschmerzen, Bauch- oder Rückenschmerzen, Schwangerschaftsbeschwerden, Husten, Allergien, etc. Diese Art der Sitzung dauert in der Regel bis zu einer halben Stunde.

Die „komplexe Variante” ist eine Sitzung, die Thomas Pela, einer meiner Freunde, der ein Spiritueller Heiler der Hopi ist, eine „Spiritual Healing Ceremony“ nennt. Diese Art von Sitzung ist angezeigt, wenn der Patient einer tiefgreifenderen Klärung aller Körper bedarf.

Typischer Anwendungsbedarf liegt vor bei Krankheiten, die den ganzen Körper in Mitleidenschaft ziehen, langandauernde oder chronische Erkrankungen, wie MS oder andere Autoimmunkrankheiten, Krebs, etc.; doch auch emotionale, psychologische oder spirituelle Probleme finden ihre Lösung in dieser Form der Heilung.

Diese Art von Arbeit setzt beim Patienten die Bereitschaft voraus, Klarheit über seinen Lebensweg erlangen zu wollen, Lebenseinstellungen zu verändern und gegebenenfalls sein Leben neu auszurichten, um „heil“ zu werden.

Diese Sitzungen sind üblicherweise auf eineinhalb bis zwei Stunden begrenzt, wobei die Anzahl der Sitzungen nicht immer vorhersehbar ist, je nach Art, Schwere und Verlauf der Erkrankung, bzw. des Problems.

Ich arbeite bevorzugt auf Decken auf dem Boden, da ich „die Erde“ zum Ableiten von Energien miteinbeziehe. Jedoch arbeite ich auch mit Schwangeren oder körperlich behinderten Patienten auf deren Bett. Wichtig ist, daß genügend Bewegungsfreiheit vorhanden ist, um Gliedmaßen in alle Richtungen frei bewegen zu können. Für die „einfache Variante“ ist es oft ausreichend, wenn der Patient auf einem Stuhl sitzt, der freies Arbeiten in alle Richtungen erlaubt.

In einem kurzem Gespräch, um Näheres über die momentane Lebenssituation, familiäre oder berufliche Umstände, besondere Vorkommnisse, auch Träume oder Empfindungen, zu erfahren, erkläre ich das weitere Vorgehen und bitte den Patienten, bzw. die Patientin, zuzulassen, jede Empfindung oder Bewegung, die spürbar wird zu durchleben und sich ihr hinzugeben.

Ich bitte den Patienten, die Augen zu schließen und innerlich möglichst zur Ruhe zu kommen. Ich mache mich frei von Gedanken, lege meine Hände unterhalb der Schulterblätter auf die Wirbelsäule und konzentriere mich auf alles, was von dem Patienten auf mich zuströmt. Es ist wie ein Synchronisieren mit den Energien des Patienten, ein Einswerden in einem Energiefeld, in das durch Ableiten von „statischer“ Energie, Harmonisierung und damit Heilung gebracht wird. Meine Hände wandern über den Körper des Patienten und wie unter „on my work“ beschrieben, wird der Patient durch die Wiederbelebung und Auflösung von „Lebenseindrücken“ geklärt.

Die Länge dieser Sitzungen ist sehr unterschiedlich, von wenigen Minuten bis zu mehreren Stunden, je nach Art und Schwere der Erkrankung und der Probleme die zu dieser Erkrankung geführt haben.

In der Regel tritt schon während der Sitzung eine Linderung der Beschwerden ein, die Patienten fühlen sich freier und „leichter“ danach und oftmals tritt bei geringfügigeren Erkrankungen kurzfristig oder innerhalb von Stunden Beschwerdefreiheit ein.